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Und wir sahen, dass es gut war

Eine Kirche mit nur 20 Mitgliedern? Was nach einer eher unbedeutenden Gruppierung klingt, ist auf den zweiten Blick ein wahrer Riese: Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist die „Dachkirche“ aller 20 evangelischen Landeskirchen, die wiederum 23 Mio. Mitglieder zählen. Und dieser Riese braucht eine Neuaufstellung der Online-Kommunikation

Technik, Kultur und Kommunikation

Eine modernere Online-Kommunikation – was heißt das genau? Dialog, Transparenz und Nutzerorientierung voranzustellen zum Beispiel. Aber auch, das Profil der EKD zu schärfen, als relevante Stimme in der (digitalen) Gesellschaft. Ganz konkret geht es darum, die Grundlagen für eine moderne Webseite wie responsive Design, Content Navigation und neue Dialogmöglichkeiten zu erarbeiten und eine nutzerorientierte Content Strategie für alle vorhandenen und neuen Inhalte zu entwickeln. Dazu gehört auch der strategische Einsatz von Social Media und eine persönlichere Online-Kommunikation des EKD-Rates.

Am Anfang steht nicht das Wort, sondern Fragen

Welche Rolle übernimmt die EKD in unserer Gesellschaft? Für wen ist sie da? Wofür steht sie ein? In mehreren Workshops, Interviews und „Shadowing“-Besuchen haben wir uns diesen Fragen genähert. Eine ausführliche Traffic-Auswertung der Webseite und Tiefen-Interviews mit den identifizierten Zielgruppen zeigt, dass sich die Menschen insbesondere für drei Bereiche interessieren: Glaubensthemen, Serviceinhalte sowie politischen Positionen der EKD. Daraus entwickeln wir ein „Content-Dreieck“, das als strategischer Eckpunkt für Content-Relationen auf der neuen Webseite dient.