Integriert, Kampagne
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Einfach Stopp!

Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus 2022

Herausforderung

Israel meinen, Juden sagen: Sobald es um den Staat Israel geht, wird fix über „die Juden“ gesprochen und das selten reflektiert. Von der Dämonisierung jüdischer Mitmenschen bis hin zur Relativierung des Holocaust ist beim Sprechen über den Nahost-Konflikt der Weg zur Reproduktion von Antisemitismen in der Regel kurz.

Idee

„Ja, aber” ist nicht. Der Nahostkonflikt mag komplex sein. Über Israel zu reden, ohne in Antisemitismus zu verfallen, hingegen nicht. Wir nehmen das Selbstbild der Deutschen als Vergangenheitsbewältiger*innen und ihr oft proklamiertes “Nie wieder!” ernst und fordern einen konsequenten Einsatz gegen Antisemitismus. Auch und erst recht beim Sprechen über Israel. Wir brauchen weniger „Ja, aber …“ sondern mehr „Ja, auch …“.

Umsetzung

STOPP! Mit einer sehr klaren, deutlichen und lauten Kampagne zerstören wir die Selbstverständlichkeit, mit der Antisemitismen ihren Weg in den Diskurs um Israel finden. Gängige Argumentationsmuster stellen wir dabei nicht in Frage, sondern lassen sie direkt im Keim ersticken.

Mit der Motivkampagne zerreißen wir die kleinen sprachlichen Herangehensweisen an Antisemitismen selbstbewusst und sprichwörtlich: „Was Israel da macht, ist doch das Gleiche wie damals bei … STOPP!”

Die Motive und Spots brachten deutschlandweit Sichtbarkeit: von Plakatflächen und Fahrgastanzeigen in der Münchener U-Bahn bis zu Kinospots und einer XL-Großfläche in Berlin.

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