Gerade der Kampagnenauftakt sorgte für eine breite Berichterstattung in den Medien. Dabei haben wir uns nicht nur über die Reichweite für das Thema gefreut, sondern vor allem auch darüber, dass die Kernbotschaften der Kampagne aufgegriffen wurden. Über das Thema und die Kampagne wurde berichtet und gesprochen u.a. im Sat.1 Frühstücksfernsehen, auf tagesschau.de, taz.de, Pro 7 Newstime und der Pro 7 Sendung Zervakis und Opdenhövel (ab 2:35), im ZDF Moma und ZDF heute (ab 7:58), sowie im Deutschlandfunk. Auch über Bruce Darnells mutiges Geständnis wurde im Rahmen der Kampagne berichtet, u.a. auf bunte.de, gala.de oder stern.de.
Wie auch schon in der ersten Phase erreichte die Kampagne eine große Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit. Die Evaluation unseres Partners Com.X zeigt: Fast 40% der (deutschprachigen) Bevölkerung hat die Kampagne wahrgenommen, wobei Social Media die wichtigste Wahrnehmungsquelle war. Das lag u.a. an unseren beiden Spots mit prominenten Kampagnenbotschafter*innen, die alleine eine Reichweite von 1,2 Mio. Menschen hatten.
Die Kampagne war aber nicht nur sichtbar, sondern hatte auch eine tiefere Wirkung auf die Einstellung der Menschen. Unsere Kampagne profiliert sich weiter als Stimme im Themenfeld sexueller Gewalt. Das zeigt sich am gestiegenen Anteil der Menschen, die die Botschaften der Kampagne genau wiedergeben konnten.
Darüber hinaus ist das Bewusstsein gewachsen, dass auch der erweiterte Familien-, Verwandten- oder Freundeskreis Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen trägt. Mehr Menschen haben verstanden, dass Täter und Täterinnen vor allem im eigenen näheren Umfeld zu finden sind und dass auch Kinder und Jugendliche im eigenen sozialen Umfeld betroffen sein können. Auch wenn dies nicht im Fokus der bisherigen Kampagne stand, ist es erfreulich, dass die (ungestützte) Kenntnis von Hilfsangeboten von 50 auf 56 Prozent gestiegen ist seit September 2022.
All das zeigt: Die Kampagne wirkt – und braucht weiterhin einen langen Atem.